Magnus Piontek

Der aus Bonn stammende Bass Magnus Piontek ist ein vielgefragter Opern- und Oratoriensänger.

Zu seinen Paraderollen zählen die großen Partien des Wagnerfachs sowie des romantischen Konzertfachs.

Magnus Piontek debütierte 2012 bereits während des Studiums am Nationaltheater Mannheim, wo er in vielen Partien des italienischen und deutschen Fachs sowie in zahlreichen Uraufführungen zu erleben war.

Am Theater Gera/Altenburg erweiterte er sein Repertoire um Partien wie Sparafucile (Rigoletto), Eremit (Freischütz) sowie die auf CD veröffentlichte Titelpartie von Hans Sommers “Rübezahl”.

2016 debütierte er an der Semperoper Dresden, wo er seither unter anderem als Bartolo (Le nozze di figaro), Méru (Die Hugenotten), Zeremonienmeister (Doktor Faustus) und Priester (Moses und Aron) zu erleben war.

Seit 2016/2017 hat sich Magnus Piontek mit den großen Wagnerpartien Gurnemanz (Parsifal), Landgraf (Tannhäuser), Veit Pogner (Meistersinger) sowie Fasolt, Hunding und Fafner im Ring des Nibelungen am Theater Chemnitz etabliert.

Im Frühjahr 2019 war er in einer Radioproduktion des DLF als Hunding in Wagners “Die Walküre” an der Seite von Klaus-Florian Vogt und Catherine Foster zu erleben.

Nach erfolgreichen Debüts als Timur (Turandot), Sarastro (Zauberflöte) und Rocco (Fidelio), gestaltete er in der Spielzeit 2019/20 weitere Paraderollen, wie die Titelpartie in Boitos “Mefistofele” und König Heinrich (Lohengrin).

Die Asientournee der Komischen Oper Berlin im Herbst 2019, bei der er wieder als Sarastro (Zauberflöte) zu erleben war, bildete einen weiteren Höhepunkt seiner bisherigen Karriere.

Neben seiner Operntätigkeit widmet sich Magnus Piontek intensiv dem Oratorienrepertoire und überzeugte unter anderem in seinen Interpretationen von Verdis Requiem, Mendelssohns Paulus, Bachs Messe in h-moll, Martins In terra pax und Haydns Schöpfung.

Gastspiele führten ihn unter anderem an die Theater Münster, Braunschweig und Kassel sowie zum Mozartfest Würzburg, zu den Osterfestspielen Baden-Baden und in die Berliner Philharmonie.

Er arbeitete mit renommierten Dirigenten (Alan Gilbert, Dan Ettinger, Gotthold Schwarz, Pietari Inkinen), namhaften Regisseuren (Peter Konwitschny, Achim Freyer, Calixto Bieito, Balázs Kovalik) sowie mit prominenten Ensembles (Berliner Philharmoniker, Concerto Köln, musikFabrik, Lautten Compagney Berlin, Akademie für Alte Musik Berlin).

Magnus Piontek studierte zunächst Dirigieren bei Prof. Marcus Creed (Köln) und dann Gesang bei Prof. Rudolf Piernay (Mannheim) und erhielt weitere wichtige Impulse aus der Zusammenarbeit mit Prof. Anton Ling und Prof. Edward Randall.

Magnus Piontek war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands Heidelberg und der Deutsche Bank Stiftung „Akademie Musiktheater heute“.

Magnus Piontek wurde 1985 in Bonn geboren.

Er spricht Deutsch, Englisch, Russisch, Französisch, Italienisch und hat begonnen Arabisch und Koreanisch zu lernen.

Hier geht es zur Webseite von Magnus Piontek.